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IT‑Lebenslauf, Stand Juli 2026

Wie wird man so ein merkwürdiger Vogel, der staatl. anerk. Fremdsprachenkorrespondent IHK für Englisch und Französisch und dazu Dr.‑Ingenieur sowie Wirtschaftspsychologe M.Sc. ist? Bei mir lief es so: Dr.-Ing. Bernd Gems, M.Sc. der Wirtschaftspsychologie 2017 Geboren in einem zu Recht nie besungenen Nest namens Oedt, Abitur in Kempen, Studium zum Dipl.‑Ing. und Promotion zum Dr.‑Ing. an der Universität Siegen. In der Region, konkret in Netphen, absolvierte ich auch den Zivildienst als ausgebildeter Rettungssanitäter. Dann, den Jobs folgend, Umzug in den Südwesten. Stationen von je knapp fünf Jahren Dauer bei der SICK AG, Waldkirch als Produktmanager und bei Kern‑Liebers, Schramberg‑Sulgen als General Sales Manager. Maximal naiv gestartet in die Selbstständigkeit bin ich im Jahr 2004, gefolgt von drei schwierigen Jahren. Dann hatte ich ein passendes Geschäftsmodell gefunden, das Geld mit genug freier Zeit verband, so dass ich nebenbei Wirtschaftspsychologie als Fernstudium im Jahr 2017 erfolgreich abschließen konnte. Seither bin ich für unterschiedliche Organisationen je nach Bedarf als Trainer, Moderator, Coach, Hochschuldozent, Dozent, Inhouse‑Seminarleiter, Moderator oder Mediator tätig. Vielfalt in Verbindung mit Tiefe ist offensichtlich mein Modell gegen Langeweile. Der Nachteil: ein erheblicher, immerwährender Lern‑ und Weiterentwicklungsaufwand, der viel Zeit und auch Geld kostet. Der Vorteil: eine für meine Kunden sehr nützliche, einzigartige Verbindung aus technischer mit psychologischer Fachkompetenz und Erfahrung.

Mein erstes Programm habe ich in der Schule in BASIC geschrieben, im Informatikkurs. Was der Lehrer machte, fand ich einfach nur cool: er ließ die Klassenarbeiten auf Lochkarten schreiben und hatte auf Knopfdruck in Sekunden die Noten fertig. Das konnte sonst niemand. Klar, dass mich diese effiziente Eleganz faszinierte. Software hat mich seither mein ganzes Leben begleitet: im Rahmen der Promotion habe ich zwei unterschiedliche, solarbetriebene Raumkühlsysteme aufgebaut bzw. neu entwickelt. Die zugehörigen Digitalen Zwillinge habe ich in FORTRAN modular und damit auch aus heutiger Perspekive recht modern realisiert und dabei physikalische, statistische, approximative sowie iterative Programmierstrategien z.B. für die immer kritischen Gegenstromsysteme einbezogen. Die im VDI‑Verlag erschienene Disseration „Photovoltaische und thermische solare Kühlung im Vergleich“ ist über Fernleihe erhältlich. Für die SICK AG habe ich für mein neuartiges Produkt ein online‑Vertriebsinformationssystem programmiert: weltweit wurde es möglich, eine Branche auszuwählen und sofort den dafür passenden Referenzkunden mit seiner Anwendung zu finden, samt Freigabe zur Verwendung im Rahmen der Akquise. Was Programmiersprachen angeht, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: kennste eine, kennste alle. Das gilt selbst für prozedurale (z.B. FORTRAN) vs. objektorientierte Sprachen (z.B. C++). Stimmt nicht zu 100%, aber doch insofern, als die Denkweise von CPUs allem unterliegt, was gewisse Ähnlichkeiten schafft. Tatsächlich sind es Persönlichkeitseigenschaften, die uns geeignet machen für die Softwareentwicklung. Ziemlich egal, in welcher Sprache. Paralleles gilt für die davon zu unterscheidenden Eignungsfaktoren guter Software Engineers: Nicht Soft Skills, sondern erlernbare, klare Kommunikationskompetenzen wie Fragetechniken und qualifiziertes Zuhören, Feedbackverfahren, Moderations‑ und Mediationskompetenz stehen an erster Stelle, kein Job für Introvertierte.

Heute gebe ich z.B. im VDI Fortbildungszentrum Stuttgart den zweitätigen Kurs „Python für KI auch mit Tensorflow“, den ich vor einiger Zeit auch einer Entwicklungsgruppe von Mercedes in Stuttgart zukommen lassen durfte. Für einen anderen, großen deutschen Automobilhersteller (mehr darf ich aufgrund einer Geheimhaltungsvereinbarung hier nicht schreiben) habe ich im Frühjahr 2026 während mehrerer Wochen den Kurs „Automotive Software Engineering“ durchgeführt, dessen schöner Erfolg den Startpunkt für diese Webseite setzte. Wie kommt man an einen solchermaßen hochwertigen Auftrag? Wenn Glück auf Vorbereitung trifft 😉. Hier war es der Stellenwechsel einer Dozentenmanagerin der Macromedia‑Hochschule zu einer relevanten Unternehmensberatung, der den Weg bereitete. An dieser Hochschule gebe ich seit Jahren verschiedene Kurse aus den Bereichen Psychologie (z.B. Werbepsychologie, Arbeits‑ und Organisationspsychologie), Online‑Medien, Forschungsmethoden, Datenanalyse, Statistik und „Diskrete Mathematik für Informatiker“ oder auch Projektmanagement. Darüber hinaus gebe ich im Wirtschaftsverband wvib Freiburg den Kurs „KI‑Express“ und bin zum Thema „Lean Management“ als Dozent in offenen Kursen und inhouse tätig. Im Jahr 2026 war ich weiterhin an der IHK‑Akademie mit „Führung und Zusammenarbeit“ und auch als Business‑Coach und Ausbilder für die IHK‑Prüfung Industriemeister Metall im Fach Betriebstechnik an den Eckert‑Schulen aktiv. Da ich diesen Lebenslauf nicht zeitnah weiterführe, kommen Sie für Infos einfach auf mich zu.

Ein Grundmuster der Zusammenarbeit mit mir kann ich versprechen:

Reden wir jetzt darüber!